| Hypnose |
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Hypnose- dieses Wort löst bei Vielen ein gewisses Unbehagen aus. Einige denken dabei an Bühnenhypnotiseure, die ihre Zuschauer saure Zitronen essen lassen und ihnen süße Orangen suggerieren. Andere haben die Befürchtung, unter Hypnose etwas ungewollt preis zugeben. Wiederum andere sehen Hypnotiseure als Menschen, die die Fähigkeit haben, auf andere Menschen gegen deren Willen Macht auszuüben.
Eine weitere nützliche Annahme ist, dass es keine Hypnose gibt, sondern nur Selbsthypnose. Der Hypnotiseur unterstützt lediglich den eigenen hypnotischen Prozess des Klienten. Grundvoraussetzung für die Arbeit mit dem Klienten ist der Aufbau und das Halten von Rapport (= gleiche Wellenlänge). Um den Rapport herzustellen, verwendet man das sogenannte Pacing (= im gleichen Schritt gehen) / Spiegeln von verbalen und nonverbalen Anteilen des Klienten:
Neben diesen „technischen“ Möglichkeiten Rapport zu erzielen gehört das Grundverständnis, sich auf die Landkarte/ die Welt des anderen einzulassen. Hypnose arbeitet mit dem Unterbewusstsein/ den unbewussten Ressourcen (Stärken, Kraftquellen) des Klienten. Man geht davon aus, dass uns nur ca. 5-8 % aller Informationen bewusst zugänglich sind, während 92-95 % unbewusst vorhanden sind. Gerade in der Hypnose ist der gute Kontakt/ Rapport zum unbewussten Anteil des Klienten eine Grundvoraussetzung für die Arbeit. Das Besondere an der Hypnose-Therapie nach Milton Erickson ist, durch die kunstvolle Verwendung von Worten, die Trance / Hypnose einzuleiten und zu verstärken. In der NLP-Practitioner-Ausbildung wird die Hypnose-Arbeit nach Milton Erickson gelehrt und in Veränderungsprozessen angewandt. Dabei geht es erst einmal darum den Klienten mittels hypnotischer Sprachmuster in einen sehr entspannten Zustand zu versetzen. Dies macht persönliche Veränderung leichter, da das unbewußte Potential mit einbezogen wird. Der Klient bekommt in der Regel alles mit. Nach Miltons Auffassung gibt es sowieso nur Selbsthypnose. Der Klient bzw. das UBW des Klienten entscheidet, wie tief der Trance-Zustand wird. Der Hypnosebegleiter unterstützt lediglich diesen Prozeß: "So tief wir dieses Trance hier und heute sein wird, so wird sie genau richtig sein." Die Menschen, die diese Form der Arbeit erleben sind immer wieder begeistert davon. In meinen Coachings nutze ich die Hypnose - mit Einverständnis des Klienten- sehr gerne. Sie macht vieles leichter, da das rationale Denken zur Ruhe kommt. Beispiele für Trance-Sprachmuster finden sich auch auf der CD Lebensträume. |


